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Die Liebeskammer

by Ant44ares 05/20/10

Lemwerder

Die Liebeskammer

Die Eltern waren nach Bremen zum Einkaufen gefahren und wollten am Abend im Theater ein plattdeutsches Lustspiel besuchen, ihr jüngerer Bruder war mit Freunden zu einer Fahrradtour Richtung Ostfriesland aufgebrochen. Andrea und ihre jüngere Schwester Claudia saßen am Küchentisch und bereiteten den Kartoffelsalat für den morgigen Sonntag vor, als es an der Haustür läutete.

„Ach sieh einer an, der Jens-Uwe."

„Ist Harald da?"

„Nee, aber komm' doch erst mal 'rein."

Claudia schnappte sich wieder ihr Schälmesser und zog den Pellkartoffeln die Schale ab.

„Der macht mit seinen Kumpels ´ne Radtour durch Ostfriesland, werden nächsten Sonnabend wohl zurück kommen. Und du? Oma und Opa besuchen?"

„Ja, die sind aber auch nicht da."

„Die sind kurz nach neun Uhr losgefahren. Wollten nach Bad Segeberg, Elisas Bruder besuchen. Wer weiß wann die wieder zurück sind", wußte Andrea zu berichten.

„Willst du auch einen Teepunsch?", mischte sich ihre Schwester ein.

„Gerne. Aber so früh am Nachmittag?"

„Da oben sind Tassen", erklärte Claudia und deutete auf die linke Klappe des Küchenschrankes, „Tee steht auf dem Feuer, die Rumbuddel unter dem Tisch."

„Wie bist hergekommen?"

„Mit dem Wagen von meinem Vater!"

„He! Du hast einen Führerschein?"

„Ja! Seit Mittwoch", sagte er stolz, bückte sich und holte die Flasche Rum unter dem Tisch hervor, wobei er es sich nicht verkneifen konnte, einen Blick auf Andreas Schenkel zu werfen. Sie trug einen kurzen, tiefblauen Faltenrock und ein rotes Höschen, wie Jens-Uwe erkennen konnte.

„Die Flasche gefunden?", wollte Andrea wissen, „oder stierst du unter unsere Röcke?"

Jens-Uwe trat die Schamröte ins Gesicht.

„Nee, also...", druckste er eingeschüchtert.

„Welche Farbe hat mein Schlüpfer?", fragte Andrea herausfordernd.

„Ich,... keine Ahnung", log er.

„Na los! Schenk dir ein! Meinen Becher kannst du ebenfalls auffüllen."

„Bei mir halb Tee, halb Rum", sagte Claudia und hielt ihm ihren Becher hin.

Andrea hantierte mit dem gefüllten Becher ungeschickt herum und vergoß ein wenig des Inhalts auf ihr dunkelgelbes T-Shirt.

„Mist! Teeflecken gehen schlecht ´raus. Muß sofort unter kaltes Wasser abgespült werden."

Sie stand auf, wischte ihre Hände an einem Küchenhandtuch ab und zog ihr Oberteil über den Kopf. Jens-Uwe starrte auf ihre Brüste, die in einem roten Büstenhalter verpackt waren.

„Was ist?", fragte sie frivol, „noch nie ´ne Frau im BH gesehen?"

„Doch schon, aber..."

„Hast wohl Lust an den Dingern ein bißchen herum zu fummeln", sagte sie lächelnd und hielt das T-Shirt unter den laufenden Hahn des Abwaschbeckens.

„Möchtest du meine auch mal sehen?"

„Ich...!"

„Gefallen sie dir", fragte Claudia schmunzelnd und öffnete geschwind drei Knöpfe ihrer

schwarzen Bluse. Sie trug einen weißen Büstenhalter mit einem schwarzen Blümchenmuster.

Jens-Uwe war perplex, so hatte er die beiden Schwestern seines ehemaligen Schulkameraden noch nie erlebt.

„Dir fallen ja gleich die Augen heraus. Mach dich lieber nützlich. Du kannst die Gurken klein schneiden."

„Welche Titten gefallen dir am besten? Ihre oder meine?", wollte Andrea wissen und kam zurück an den Tisch.

„Also, ich..."

„Entscheide dich. Na los! Welche machen dich mehr an?"

„Beide!"

„Diplomatische Antwort", stellte Claudia fest, „gehst du eigentlich noch zur Schule?"

„Ja! Ein Schuljahr noch."

„Und wie sieht es mit ´ner Freundin aus?"

„Im Augblick nicht."

„Hast du es denn schon mal gemacht?"

„Du meinst..."

„Genau, dein Schwänzchen in eine Muschi gesteckt."

„Ich, also..."

„Er hat es noch nicht getan! Stimmt das?", jubelte Andrea

Die Fragen prasselten nur so über ihn hernieder.

„Ja! Es stimmt", antwortete er schamvoll.

„Aber du möchtest es gerne mal probieren, oder?"

„Ja, würde ich."

„Hier und heute?"

„Ich weiß nicht, ich meine..."

„Sei kein Schlappschwanz, sag ja und wir zeigen dir wie das so funktioniert", sagte Andrea.

„Meinetwegen", platzte es aus ihm heraus.

„Prima. Wir machen erst den Kartoffelsalat fertig und planen dabei schon einmal den Ablauf."

Claudia pellte eine halbe Fleischwurst ab. Andrea goß Tee und Rum nach, ging anschließend aus der Küche. Jens-Uwe schob die klein gewürfelten Gurkenstücke in die große Salatkumme.

„Ihr wollt also mit mir schlafen?"

„Warum nicht! Macht doch Spaß", stellte Claudia fest, knöpfte ihre Bluse wieder zu.

„Habt ihr so was schon mal gemacht? Ich meine so..."

„Du bist der Vierte."

„Ihr seit also schon drei Mal zusammen mit einem Mann im Bett gewesen?"

„Nicht gleichzeitig. Wir losen aus, wer zuerst darf", kam von Andrea die Antwort, die mit einem neuen T-Shirt die Küche betrat, Handtuch und Shampoo mitbringend.

„Verrückt", stellte Jens-Uwe fest.

„Hier! Ab mit dir unter die Dusche, wir wollen einen sauberen Körper vernaschen. Du weißt wo das Bad ist?"

„Ja, bin ja nicht das erste Mal in diesem Haus."

„Na dann los mit dir. Aber nicht abschließen"

„Nicht?"

„Nee, vielleicht wollen wir ja mal nach dem Rechten sehen", meinte Claudia und kicherte.

Jens-Uwe trabte davon.

Die beiden jungen Frauen widmeten sich ihrer Restarbeit für den Kartoffelsalat.

„In der Kammer auf dem Dachboden?"

„Ja! Wer soll ihn als Erste verführen?"

„Wir werfen eine Münze, du kannst anfangen bei Zahl, ich bei Ähre", bestimmte Andrea und holte aus einer Tasse im Schrank ein 50 Pfennigstück heraus, warf es in die Luft. Es trudelte auf den Küchenboden, oben lag die Zahl.

Claudia klatschte in die Hände, stand auf.

„Will doch mal schauen, wie weit der Knabe ist."

Jens-Uwe trocknete seinen Oberkörper ab, als Claudia ins Badezimmer trat.

„Brauchst dich gar nicht erst anziehen. Ich will dich splitterfasernackt."

„Du meinst wir machen den Anfang?", fragte er mit leicht erregter Stimme.

„Ja! Nett nicht?"

„Ja, bin gleich...äh... soweit", stammelte er und verbarg sein Glied hinter dem Handtuch.

„Ich erwarte dich oben auf dem Dachboden! In der kleinen Kammer."

Claudia lief nach oben, rief von der Treppe laut herunter:

„Andrea! Halt ihn noch ein wenig auf, will mich noch schnell umziehen."

„Alles klar, Schwesterchen", kam die Antwort aus der Küche.

Wenig später schlüpfte Jens-Uwe nackt aus dem Badezimmer, ging über den Flur zur Treppe, die nach oben führte. Andrea hatte sich vor den Aufgang positioniert, lächelte ihn an.

„An mir kommst du nur mit einem Kuß vorbei", stellte sie klar und ließ ihre Augen über seinen Körper wandern.

„Wenn's sein muß", ergab er sich freudig erregt und trat nahe an sie heran, gab ihr einen flüchtigen Kuß auf den Mund.

„Doch nicht so einen Langweiler. Mit Zunge muß es schon sein", forderte sie.

Jens-Uwe fühlte die Regung in seinen Lenden wachsen, als er sanft in ihren Mund eindrang. Ihr Atem roch nach Alkohol, begierig ließ sie ihre Zunge kreisen, berührte mit einer Hand sein wachsendes Glied, das sich immer stärker aufrichtete.

„Das war viel zu kurz. So kann ich dich noch nicht vorbei lassen."

Wieder vereinten sich ihre Zungen und wieder spielte sie mit ihren Fingern an seinem Penis, der nun prall angeschwollen war.

„Viel Spaß mit Claudia", sagte sie und machte den Weg für ihn frei.

„Klasse Hinterteil," lobte sie seinen Popo, als er die Treppe hinauf stieg, „du mußt ganz nach oben. Und: Vergeude nicht deine ganze Kraft, ich will auch noch meinen Teil."

Claudia, 22 Jahre alt, hatte sich in ihrem eigenen, kleinen Zimmer verführerisch gekleidet: Sie trug ein himbeerfarbenes Négligé aus transparentem Chiffon mit Spitzenverzierung und Rosenstickerei. Schwarze, halterlose Nylonstrümpfe mit einem roten Spitzenabschluß, weiße Riemchensandaletten mit erhöhtem Absatz, ein silbernes Kettchen umrahmte ihren Hals. Büstenhalter und Höschen hatte sie weggelassen. In diesem Aufzug erwartete sie Jens-Uwe.

Er stand auf dem mit Holzbohlen ausgelegten Dachboden, Strohballen, Zwiebeln auf einer Plane ausgebreitet, Trockenblumen hingen kopfüber am Gebälk, Kisten und Koffer standen wahllos herum, alte Bücher in einem Regal, es roch ein wenig muffig. Langsam schritt er auf die Holztür der kleinen Kammer zu und klopfte vorsichtig an.

„Komm' schon herein", hörte er Claudia rufen und öffnete die Tür. Ihm verschlug es die Sprache, denn sie stand verführerisch vor dem einzigen Fenster des engen Raumes, die Beine überkreuzt.

„Gefall' ich dir?"

„Jaa!", konnte er nur hauchen.

„Auf 's Bett mit dir", befahl sie und lächelte ihn an, „schmeiß' die Daunendecke ruhig herunter. Die ist zu dick und stört nur."

Jens-Uwe ging auf das Metallgitterbett zu, hob die Decke herunter und legte sich seitlich auf

das alte, knarrende Bett. Claudia schritt langsam auf ihn zu, setzte sich auf die Bettkante. „Auf den Rücken! Das Kopfkissen schiebst du dir unter deinen süßen Hinter", verlangte sie und schlug ihre Beine übereinander.

„Weißt du wie man eine Frau so richtig scharf macht?"

„Also ich nehme dich...in den Arm", versuchte Jens-Uwe.

„Blödsinn! Du mußt sie heiß lecken! Verstehst du was ich meine?"

„Nicht genau, also..."

„Ein paar zärtliche Zungenküsse, zum Hals hinab, über meine Brüste, in den Bauchnabel hinein, die Innenschenkel knutschen", erläuterte sie und kraulte sanft seinen Hoden, „und dann schiebst du dich durch meine Muschi zu meinem Kitzler. Übrigens, der ist ziemlich groß, fast zwei Zentimeter lang, wenn er gut in Form ist. An ihm schlürfst du so lange herum, bis es mir kommt. Verstanden?"

„Ja...", sagte er ein wenig irritiert, da er eigentlich damit gerechnet hatte mit ihr zu schlafen.

„Hast du überhaupt das Lustorgan einer Frau schon einmal genauer betrachtet?"

„Nein, bisher noch nicht", mußte er zugeben.

„Ich zeig' es dir mal", beschloß sie, kniete sich über ihn, schlüpfte aus dem Négligé. Ein Höschen trug sie nicht und Jens-Uwe starrte auf ihre Scham, die nur spärlich mit hellen, gekräuselten Haaren bedeckt war.

„Da wollt ihr euren Schwanz immer gerne versenken", fuhr sie fort und zog ihre Schamlippen ein wenig auseinander, wobei sie ihre Unterschenkel fest auf seine Arme gedrückt hielt. Eine rosige, leicht befeuchtete Spalte sah er vor sich und mußte feststellen, wie aufreizend er diese Situation empfand.

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